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| Freizeit/Reisen
Diese Rubrik ist für Reiseberichte gedacht. Sie wird ab nun fortlaufend erweitert. In erster Linie werde ich versuchen, hier einige Impressionen
aber auch meine Erfahrungen weiterzugeben.
Falls dich irgendwas interessiert, so bin ich gerne bereit, dir nähere Informationen zu geben.
Grundsätzlich kann ich sagen, dass es sich immer lohnt, sich vorgängig eingehend über eine Destination zu informieren.
Welche Form ihr wählt, ist euch überlassen und muss euren Geschmack treffen. Ich empfehle hier aber vorallem die Reisebücher
von "Lonely Planet".
Sie zeichnen sich durch hohe Kompetenz der jeweiligen Autoren aus.
Die Reiseberichte werden mit folgenden Beiträgen im Laufe der Zeit aktualisiert:
- Kanada
- Australien
- Neuseeland
- Ägypten
- Schottland
- Irland
- Kuba
- Griechenland (Santorini, Kreta)
- Schweiz (Zentralschweiz, Engadin, Berner Oberland)
- Italien (Toscana)
- Malta
- USA
Hab bitte ein bisschen Geduld. Nur schon das Sichten der Unterlagen und Fotos nimmt einige Zeit in Anspruch. Du kannst dich aber unter
Aktuell/Site Infos jederzeit über Neuigkeiten informieren.
Hier der Link auf meine Foto-Gallery.
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| Whistler
Whistler ist vorallem für Skifahren und Mountain Biking bekannt. Der Ort bietet alles was man von einem
touristischen Ort wünscht.
Ein absolutes Highlight auf dem Weg (die Strasse wird mit "from sea to sky highway" bezeichnet) von Vancouver nach Whistler ist eine Wanderung zum Garibaldi Lake. Die Wanderung
beginnt in einem steilen Waldabschnitt. Nachdem man die Höhe erreicht hat, so geht's noch ein Stück durch einen
schönen Pinienwald. Auf einmal lichtet sich der Wald und gibt den Blick auf den Bergsee frei.
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Der Blick über dem See auf die Gletscher ist atemberaubend. Ein Backcountry-Campground erlaubt es, dort eine Nacht zu verbringen.
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| Zion NP, Utah
Einer meiner absoluten Lieblings-Nationalparks in den USA.
Zion NP kann in drei Bereiche unterteilt werden. Da ist der Zion Canyon, ein fantastischer Canyon.
Er ist die Hauptattraktion in diesem NP und zieht dementsprechend viele Leute an.
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Ein absolutes Muss ist eine Wanderung auf Angel’s Landing. Am Ende einer kurzen, steilen Wanderung erwartet dich ein atemberaubender Ausblick.
Ich habe auch schon Leute sagen hören: "Who was so crazy to put a path up here?"
Na ja, etwas ist schon dran..
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Falls ihr längere Zeit in Zion verbringen könnt, so schlage ich euch vor, die Narrows zu durchwandern
(kontaktiere die Rangerstation für Permit- und Transferinformationen).
Falls das zu abenteuerlich ist, lege ich dir trotzdem Nahe, etwas in die Narrows zu wandern.
Alte Schuhe sind aber unabdingbar, da man je nach Wasserstand bis zur Brusthöhe im Wasser steht.
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Die beiden anderen Bereiche sind eher Backcountry Gebiete und sollten vorwiegend in Betracht gezogen werden,
wenn man eine Übernachtung im Backcountry machen will. Dementsprechend hat es hier auch weniger Besucher.
Besonders eindrücklich ist eine Wanderung zum Kolob Arch mit anschliessendem Overnight Camping – einfach romantisch!
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| Cedar Breaks, Utah
Cedar Breaks NM ist ein Amphitheater nicht unähnlich dem Bryce Canyon. Das National Monument befindet sich auf über 3000 müM!
Insbesondere das Farbenspiel ist sehr eindrücklich.
Oft führen die Ranger in der Nacht astronomische Himmelsbeobachtungen durch. Ich hatte das letzte Mal das Glück dort zu sein, als
ein Meteoritenschauer (Perseiden) reinkam. Enchanting...
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TIP:
Falls ihr im Sommer bzw. Herbst vorbeikommt, lege ich euch einen Besuch des Utah Shakespearean Festival in Cedar City nahe.
Hier werden drei verschiedene Stücke des Barden aufgeführt. Die Vorführungen finden in einer Replika des berühmten Globe
Theaters in London statt. Die Stücke sind professionell aufgeführt.
Was die ganze Geschichte aber absolut genial macht, sind die Stückbesprechungen. Vor der Aufführung wird das Stück erklärt und
auf wichtige Sachen hingewiesen. Am nächsten Morgen findet dann ein Seminar statt, bei dem über die Aufführungen vom
Vortag unter professioneller Führung gesprochen wird. Meist sind auch Schauspieler dabei. Absolut lehrreich und gelacht
wird dabei auch viel.
Ich habe auf der letzten Reise mehrere Tage dort verbracht und erinnere mich immer noch sehr gerne daran.
Meist sind die Vorführungen ausverkauft. Es gibt aber an jedem Tag ca. 100 Billette für die hinterste Reihe zu erstehen. Es
sind zwar Stehplätze, dafür ist der Preis von ca. zehn Dollar unschlagbar.
Du musst einfach schauen, dass du sehr früh an der Kasse stehst.
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| Natural Bridges NM, Utah
Natural Bridges NM in Utah ist ein kleines National Monument und gehört meiner Ansicht nach mit zu den Schönsten.
Der Park umfasst drei Brücken, die durch Erosion mit Wasser entstanden sind. Die Bezeichnung der Bridges hat im Laufe der
Zeit mehrmals geändert. Die heutigen Namen wurden aus der Sprache der Hopi entnommen:
- Sipapu Bridge
- Kachina Bridge
- Owachomo Bridge
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Owachomo Bridge
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Die drei Brücken können über einen Wanderweg (Rundgang) erkundet werden. Je nach Zustand des Flussbettes kann dies aber die
Zeit, die angegeben wird, in Anspruch nehmen. Der Wanderweg wird nicht unterhalten, ist aber die Anstrengung wert.
Der Park hat einen sehr schönen Campground und das Ranger-Programm am Abend gehört mit zu den Besten, die der NPS anbietet.
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| Joshua Tree NP, California
Der Joshua Tree NP in Californien ist ein Nationalpark der sich zwischen den unteren und oberen Wüstengebieten befindet.
Dadurch hat er eine einzigartige Flora und Fauna zu bieten.
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Joshua Tree
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Bekannt ist er vor allem für die enorme Anzahl von Joshua Tree's, so genannt, weil sie die ersten Siedler an den zu Gott
betenden Joshua erinnerten.
Doch der NP bietet auch noch anderes. So ist er ideal, um einmal in Wüstengebiet zu wandern. Und wandern ist etwas,
das man wirklich machen muss. Eine Wanderung zur Lost Horse Mine und vorallem zur Lost Palm Oasis ist empfehlenswert.
Falls ihr euer climbing gear dabei habt, ist das die Gelegenheit. Es gibt einige Climber, die der Meinung sind, das
Joshua Tree NP eines der besten Klettergebiete von Californien ist. Auch wenn die längsten Routen nur etwas über 30 Metern sind.
Dafür eignen sie sich für Technik-Training!
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Die Campgrounds im nördlichen Bereich, d.h. Hidden Valley (!) und Jumbo Rocks sind absolute Weltklasse. Zumal sie bis anhin gratis
waren (obwohl dies nicht mehr gesichert ist).
Achtung: Es ist eine Wüste und es gibt kein Wasser ausser bei den Visitor Centern! Also für Backpacker eher weniger geeignet.
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| Chiricahua NM, Arizona
Das Chiricahua NM liegt in Arizona. Es ist insbesondere dafür bekannt, dass es Zufluchtsort für die Chiricahua Apachen, angeführt von
Chocise und Geronimo, war. Von hier aus haben sie sich während 25 Jahren immer wieder gegen den Zufluss von Siedlern gewehrt. Sie
konnten den Zustrom zwar etwas mildern, aber nicht gänzlich verhindern. Als sich Geronimo ergab, wurden die Apachen in eine weit
entfernte Zivilisation gebracht. Übrigens befindet sich Fort Bowie nicht weit von hier.
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Der Park ist heute vorallem für seine skurillen Felsformationen bekannt. Die Apachen haben dieses Gebiet "Land der stehenden Felsen" genannt.
Über deren Herkunft sind sich die Geologen nicht ganz einig. Allgemein wird angenommen, das es sich hier um die Reste von
einem Vulkanausbruch bzw. der heissen Asche, die sich abkühlte und verfestigte und später starken Erosionen ausgesetzt waren, handelt.
Falls man sich die Zeit nimmt hierher zu kommen, so bleibt einem nichts anderes übrig, als die Gegend wandernd zu erkunden.
Es gibt einen Campground im National Monument.
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| Canyon de Chelly NM, Arizona
Canyon de Chelly (wird als Canyon d'Shay ausgesprochen) liegt in Navajo Land. Er ist dahingehend einzigartig, dass
hier Navajos immer noch leben und arbeiten. Das National Monument besteht in Wirklichkeit aus mehreren zusammenhängenden
Canyons. Es wurde gegründet, um die archäologischen Ruinen und Wandmalereien zu schützen, gehört aber im Prinzip immer noch
den Navajos.
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Es gibt ein Nord- und ein South-Rim. Die Distanzen sind nicht so riesig, dass man nicht beide abfahren kann. Das South-Rim gibt
aber den etwas besseren Einblick in den Canyon. Hier sollte man auch unbedingt den Spider (Woman) Rock besuchen.
Durch die besonderen Besitzverhältnisse, gibt es nur den Trail zum White House, der frei zugänglich ist. Es besteht aber die
Möglichkeit, den Canyon mit Navajos zu durchwandern. Die Kosten für die Wanderung sind im Gegensatz zu den Jeepfahrten moderat.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Wanderung gemacht. Hat man doch die Möglichkeit, einmal mit Navajos zu sprechen. So
habe ich sehr viele interessante und zum Teil erschreckende Informationen erhalten. Ich glaube, die USA haben es immer noch
nicht geschafft, die Probleme mit/von den Native Americans zu lösen.
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Es besteht auch die Möglichkeit, geführte Backcountry-Wanderungen und Ausritte zu Pferd zu unternehmen. Die Kosten variieren
je nach Dauer und Anforderungen sehr stark.
Da dieser Canyon immer noch Heimat für viele Navajos ist, darf man nicht überrascht sein, wenn man Navajos auf der Jagd begegnet.
Ich habe sogar einen Jäger in traditioneller Kleidung und Bewaffnung getroffen.
Das National Monument hat einen grossen Campground, der gratis ist! Die Rangerprogramme sind sehr interessant. Ich finde es aber ein
bisschen schade, dass nur wenige Navajos als Ranger arbeiten.
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| Yosemite NP, California
Der Yosemite National Park ist einer der am meist besuchten Parks in den USA. Der bekannteste Teil ist das Yosemite Valley.
Berühmt ist dieser Teil vorallem durch den Half Dome und den El Capitan ([1],[2],[3]), für Kletterer ein Paradies.
Eine der besten Aussicht ins Tal hat man vom Glacier Point. Man kann dorthin fahren, den Bus nehmen oder am besten man wandert
dorthin.
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Eine Wanderung auf den Half Dome wird dir unvergesslich bleiben. Die Wanderung ist in einem Tag zu schaffen. Viele übernachten
aber im Little Yosemite Valley und machen so eine Zweitages-Tour. Falls dir das zu weit ist, so empfehle ich zumindest eine
Wanderung zum Vernal- und Nevada-Wasserfall.
Weiter besteht auch die Möglichkeit den Yosemite-Wasserfall zu erklimmen. Auf dieser Wanderung sind 900m Höhenunterschied auf
einer Strecke von 5.5km zu überwinden.
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Im Süden bei Wawona ist die Mariposa Grove, wo man Sequoia Bäume (Mammutbäume) bewundern kann. Falls du nicht zum Sequoia NP gehst, ist das
die Gelegenheit.
Im Park hat es viele Campgrounds. Einige verlangen aber zwingend, dass man eine Reservation macht. Es gibt auch einige
Backcountry-Campgrounds. Für diese werden aber Permits verlangt.
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| Bryce Canyon NP, Utah
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| Toscana
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| Siena
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